Gründung der GEE

Wie es war - wie es werden sollte


Im Jahre 1997 wurden in den politischen Gremien umfangreiche und detaillierte Beratungen über die seinerzeitige Situation auf dem Erkelenzer Grundstücksmarkt geführt. Folgende Kernpunkte spiegeln die damalige Situation wider:

  • Im Stadtgebiet waren zu wenig baureife Grundstücke vorhanden oder aber sie wurden nicht auf dem freien Grundstücksmarkt angeboten, sondern von den Alteigentümern für eigene Planungen oder Erbregelungen zurückbehalten.
  • Die mit der Entstehung von Wohngebieten verbundenen Wohnfolgekosten für Infrastruktur-, Entwicklungs- und Planungsmaßnahmen belasteten in hohem Umfang den städtischen Haushalt und somit die Allgemeinheit.
  • Der Kauf eines Baugrundstücks war oft nur über Bauträger mit gleichzeitiger Verpflichtung zur Errichtung eines schlüsselfertigen Hauses möglich, was vielfach nicht dem Wunsch der Kaufinteressenten und der Mentalität unserer Bevölkerung entsprach.
  • Die mit der Entwicklung einer bisher nicht bebaubaren Fläche zu Bauland verbundene Planwertsteigerung verblieb vollständig bei den alten Grundstückseigentümern.
  • Aus der oben geschilderten Nachfragesituation ergab sich eine teilweise weit überdurchschnittliche Steigerung bei den Baulandpreisen und somit ein außergewöhnliches Ansteigen der Bodenrichtwerte. [mehr]